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WER BIN ICH?

  • 30. Jan. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Wer bin ich? Was macht mich aus? Was soll ich mit meinem Leben anfangen? Wofür stehe ich? Was will ich eigentlich? Was ist mein persönlicher Sinn des Lebens? Alle dies sind Fragen, die ich mir so oft stelle und auf die ich mir oft keine oder nur oberflächliche Antworten geben kann.

Obwohl wir uns selbst eigentlich seit „immer“ kennen, ist die Frage, wer man ist, doch gar nicht so einfach zu beantworten, wenn wir die klassische „Ich-bin-… Vorstellung mit Name, Alter, Wohnort,... und so weiter“ jetzt mal weglassen. Denn das sind nicht wirklich wir, sondern das ist das „Ich“, dass uns zugeteilt wurde. Doch wie kann das sein? Wie kann es möglich sein, dass diese scheinbar simplen Fragen gar nicht so einfach zu beantworten sind? Sollten wir uns nicht eigentlich in und auswendig kennen? Oder zumindest gut genug, um handfeste Antworten auf diese Fragen geben zu können. Sollten wir nicht eigentlich wissen, wie wir ticken, was wir möchten, wer wir selbst eigentlich wirklich sind? Wie kann es sein, dass wir keine ganz klaren Antworten auf so essenzielle Lebensfragen haben? Wie kann es sein, dass wir so viel über das Leben irgendwelcher Influencer oder anderer Personen, egal ob aus unserem sozialen, näheren Umfeld oder "Stars", wissen, aber nicht über unser eigenes? Wie kann es sein, dass wir so viel aus Gewohnheit tun, ohne es je aktiv zu hinterfragen und somit eigentlich gar nicht wirklich wissen, wieso wir es so machen?

Ich denke, die meisten nehmen sich nicht genug Zeit für sich selbst. Bei mir war das nicht anders. Mir selbst ist es enorm schwergefallen, alleine und ruhig Zeit mit mir zu verbringen, weshalb ich mich eine lange Zeit nicht wirklich mit mir als Person, mit meinem Inneren, auseinandergesetzt habe. Entscheidungen habe ich oft nicht wirklich hinterfragt bzw. spontan getroffen oder abgegeben und habe, als ich endlich einmal nichts zu tun hatte, einfach abgeschaltet und mich von Serien, Filmen, Büchern oder Social Media berieseln lassen und mir nicht bewusst Zeit für mich genommen.

Seit ich aktiv versuche, mich selbst vor andere Dinge zu stellen, mir meine Gedanken und Gefühle aufschreibe, mir Zeit nur für mich selbst nehme, mich mehr mit meiner Persönlichkeit und meinem Körper auseinandersetze und mir selbst mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung schenke, geht es mir so viel besser! Ich bin zwar trotzdem noch mitten in meiner Selbstfindungsphase, aber sich Zeit für sich selbst zu nehmen, war definitiv ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ein erster Schritt, den ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.

Vernachlässigt euch selbst nicht. Ihr seid der wichtigste Mensch in eurem Leben! Schenkt euch eure Zeit, reflektiert euer Veralten, hinterfragt eure Entscheidungen, überlegt, was ihr mögt bzw. was ihr in euerem Leben wollt und lernt euch selbst besser kennen, wirklich kennen.

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1 Kommentar


david.prerostin
25. Feb. 2022

Gut verfasst

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